Satzung

Satzung
Verband-Deutscher-Kraftfahreignungsberater (VDK) e. V.

§ 1 Name und Sitz
§ 2 Ziel und Zweck des Verband-Deutscher-Kraftfahreignungsberater (VDK) e. V.
§ 3 Organisationsstruktur
§ 4 Mitgliedschaft
§ 5 Mitgliedsbeiträge
§ 6 Mitgliederversammlung
§ 6 a Wahlen
§ 7 Auflösung des Verband-Deutscher-Kraftfahreignungsberater (VDK) e. V.
§ 8 Gerichtsstand

§ 1- Name und Sitz
(1) Der Verein führt den Namen Verband-Deutscher-Kraftfahreignungsberater (VDK)e.V.
(2) Er ist im Vereinsregister in Recklinghausen eingetragen und hat seinen Rechtssitz in Recklinghausen.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr, beginnend mit der Errichtung des Vereins am 02.09.1013
(4) Der Verein erstrebt keinerlei Gewinn und dient ausschließlich gemeinnützigen Zwecken. Mitgliederbeiträge und andere Einnahmen dienen zur Deckung der Kosten und nicht dem Aufbau eines Vermögens oder eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Jede Änderung des Zweckes des Vereins muss dem Finanzamt angezeigt werden.

§ 2 – Ziel und Zweck des Verband-Deutscher-Kraftfahreignungsberater (VDK) e.V.
(1) Der Verband setzt sich für die sichere Mobilität im Straßenverkehr ein (z.B. individuelle Mobilitätsberatung für Behinderte, Fußgänger, Fahrradfahrer, Kraftfahreignungsberatung), sowie für die Förderung (z.B. Fahrtraining für Senioren, ganzheitliche Mobilitätsberatung, Schulungen von Kindern, Konfliktmanagement und der Erhaltung der Mobilität ( z. B. bei Verkehrsauffälligkeiten, Krankheiten, Behinderungen, Einsatz von Fahrerassistenzsystemen) des Weiteren zur Sicherung der Fahrerlaubnis als auch für die Wiederherstellung der Fahreignung (z.B. Beratung und Aufklärung in Vorbereitung auf die Fahreignungsbegutachtungen) ein.
Darüber hinaus macht sich der Verband-Deutscher-Kraftfahreignungsberater (VDK) e.V. zur Aufgabe, die Unfallverhütung zu fördern und alle Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit auf den Straßen zu unterstützen. Dies in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden, sowie allen an dieser Zielsetzung interessierten Vereinigungen, Organisationen und der Politik. Der Verband-Deutscher-Kraftfahreignungsberater (VDK) e.V. hat die Aufgabe, die Interessen der Kraftfahreignungsberater zu wahren und zu fördern.

(2) Diese Ziele sollen erreicht werden durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den Medizinern, den Psychologen, den Juristen, den Toxikologen, den Sozialarbeitern, den Suchttherapeuten, den Pädagogen, den Ingenieuren sowie Führungskräften und Mitarbeiter von Behörden, Fahrlehrern und Kraftfahreignungsberatern.
Der Verein fördert zur Erreichung dieser Ziele die Zusammenarbeit interessierter Personen, Organisationen und Dienststellen auf den anfallenden Ebenen, sowie gegebenenfalls Forschungsvorhaben. Er kann zeitlich befristete problembezogene Arbeitsgruppen bilden. Über die Ergebnisse wird die Öffentlichkeit entsprechend informiert. Eine weitere Aufgabe ist die Förderung der Ausbildung zum Kraftfahreignungsberater, er führt Fortbildungsveranstaltungen durch und richtet wissenschaftliche Kongresse in Zusammenarbeit mit Fachgesellschaften aus.

§ 3- Organisationsstruktur
(1) Der Vorstand vertritt den Verein nach innen und nach außen.
(2) Er besteht aus dem Präsidenten, dem 1. Vizepräsidenten, dem 2. Vizepräsidenten (Schriftführer und Schatzmeister), sowie dem erweiterten Vorstand, welcher zwei Personen umfasst.
(3) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung oder zwingend durch Gesetz einem anderen Organ des Verband-Deutscher-Kraftfahreignungsberater (VDK) e. V. übertragen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Laufende Geschäftsführung des Verband-Deutscher-Kraftfahreignungsberater (VDK) e. V.
b) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung
c) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
d) Verwaltung des Vereinsvermögens, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes.
(4) Der erweiterte Vorstand besteht aus dem Vorstand gem. § 3 Abs. 2 unserer Satzung und mindestens zwei weiteren Beisitzern.
(5) Dem erweiterten Vorstand obliegt
a) die Unterstützung und Beratung des Vorstandes bei der Geschäftsführung
b) die Mitwirkung im Ausschlussverfahren gem. § 4
(6) Der erweiterte Vorstand wird nach Bedarf durch den Präsident einberufen.
(7) Die Tätigkeit des Verbandes und die Satzung entspricht den Inhalten des § 26 BGB.
(8) Die Tätigkeit aller Vorstandsmitglieder ist ehrenamtlich. Den Vorstandsmitgliedern kann auf Beschluss eine Aufwandsentschädigung zugesprochen werden.

§ 4 Mitgliedschaft
(1) Mitglied des Verbandes können natürliche sowie juristische Personen sein, soweit sie die berufliche Qualifikation die in § 2 Nr.2 genannten Personen angehören.
(2) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit 2/3 Mehrheit. Eine Aufnahme gilt mit dem Datum des entsprechenden Vorstandsbeschlusses als vollzogen. Mit der Antragstellung auf Mitgliedschaft sind entsprechende aussagekräftige Qualifikationsnachweise einzureichen. Die im Einzelfall bestehenden Ablehnungsgründe werden den Antragstellern mitgeteilt.
(3) Die Mitglieder haben folgende Rechte und Pflichten:
(a) Anspruch auf Teilnahme an allen vom Vorstand beschlossenen Veranstaltungen.
(b) Stimm- und antragsberechtigt in den Mitgliederversammlungen sind alle Mitglieder. Übertragungen von Stimmrechten auf andere sowie Briefwahlen sind nicht möglich.
(4) Die Mitgliedschaft erlischt:
(a) Durch Kündigung seitens des Mitgliedes. Diese hat 3 Monat vor Ende des laufenden Kalenderjahres gegenüber dem Vorstand schriftlich zu erfolgen.
(b) Automatisch wenn nach zweimaliger Mahnung fällige Jahresbeiträge nicht bezahlt wurden.
(c) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Verletzt ein Mitglied schuldhaft, in grober Weise, die Interessen des Vereins, kann es durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme geben. Der Beschluss des Vorstandes ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied schriftlich Widerspruch einlegen. Der Widerspruch ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Der Vorstand hat den Widerspruch in Anwesenheit des Betroffenen zu behandeln. Die hierauf getroffene Entscheidung des Gesamtvorstandes (geschäftsführender- und erweiterter Vorstand) ist verbindlich.
(d) Durch Tod des Mitglieds, bei juristischen Personen mit ihrer Auflösung.

§ 5 – Mitgliedsbeiträge
Die Mitgliedsbeiträge sind bis zum 01.04. eines jeden Kalenderjahres zu entrichten. Die Höhe der Beiträge legt die Mitgliederversammlung fest.

§ 6 – Mitgliederversammlung
In jedem Geschäftsjahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, im Bedarfsfall auch außerordentliche Mitgliederversammlungen. Der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung unterliegen:
(a) Entgegennahme des Geschäfts-und Kassenberichts
(b) Entlastung des Vorstands
(c) Wahl des Vorstands und der Rechnungsprüfer
(d) Festsetzung der Mitgliederbeiträge
(e) Abänderungen der Satzung
(f) Auflösung des Verband-Deutscher-Kraftfahreignungsberater (VDK) e. V.
(g) Verwendung des Vermögens nach beschlossener Auflösung.
Die Mitgliederversammlung wird durch schriftliche oder elektronische Benachrichtigung der Mitglieder, mit einer Frist von vier Wochen, unter genauer Mitteilung der Tagesordnung vom Vorsitzenden einberufen. Über die Verhandlungen einschließlich der gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu führen, welches vom Präsident und Protokollführer zu unterzeichnen ist. Das Protokoll ist innerhalb von vier Wochen den Mitgliedern zu überreichen. In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme, soweit es seinen laufenden Beitragsverpflichtungen nachgekommen ist. Die Anwesenden in einer Mitgliederversammlung können durch Mehrheitsbeschluss verlangen, dass durch Zuruf oder schriftlich abgestimmt wird. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzungen enthält, ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.
Die Versammlung kann beschließen, dass bei Wahlen zum Vorstand eine geheime Abstimmung erfolgen soll. Dies wird beschlossen durch die die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Vor Beginn der Wahlen ist eine entsprechende Abstimmung durchzuführen.
§ 6 a – Wahlen
Der Vorstand ist alle vier Jahre neu zu wählen.
§ 7 – Auflösung des Verband-Deutscher-Kraftfahreignungsberater (VDK) e. V.
(1) Über die Auflösung des Verband-Deutscher-Kraftfahreignungsberater (VDK) e. V. entscheidet die Mitgliederversammlung.
(2) Die Auflösung des Verband-Deutscher-Kraftfahreignungsberater (VDK) e.V. bedarf einer Mehrheit von drei Vierteln aller ordentlicher Mitglieder.
(3) Bei Auflösung oder Aufhebung des Verband-Deutscher-Kraftfahreignungsberater (VDK) e. V. oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fallen die angesparten Rücklagen an den Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V. in Berlin, der es ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zugunsten eines Verkehrssicherheitsprojektes zu verwenden hat.
§ 8 – Gerichtsstand
Gerichtsstand aller Streitigkeiten zwischen den Mitgliedern und dem Verband-Deutscher-Kraftfahreignungsberater (VDK) e.V. aufgrund der Satzungen ist der Sitz des Vereins.